Lexikon - Erläuterung von Fachbegriffen

 

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A

 

ANTI ALIASING: Mit Anti-Aliasing wird die Treppenbildung bei Pixel-Grafiken verhindert, indem weiche Übergänge an scharfen Kanten hergestellt werden.

AUFLÖSUNG: Bezieht sich auf die Detailliertheit einer Abbildung. Die Auflösung für Geräte und Bilder wird normalerweise in dpi (dots per inch) gemessen.

B

 

BELICHTUNG:

BILDFORMATE: Es gibt in der EDV diverse Bildformate. Bereiche wie Internet, Druckbranche oder technische Darstellungen haben unterschiedliche Anforderungen, insbesondere wegen der Ausgabegeräte.
Die gängigsten Bildformate in der Druckbrache sind TIFF (Tagget Image File Format) und EPS (Encapsulated Postscript), seit einigen Jahren wird auch vermehrt JPEG und PDF verwendet. EPS und PDF können wesentlich mehr Informationen speichern als TIFF und JPEG. Näheres dazu unter den Begriffen.
Siehe auch: TIFF, EPS, PDF, JPEG, FARBMODUS

C

 

CD-BOOKLET

CD-BOOKLET-FORMAT:

CTP

CMYK: Das CMYK-Farbmodell wird für den Vierfarbdruck verwendet. In diesem Verfahren werden Farbtöne durch die Kombination von Druckfarben erzeugt: Cyan, Magenta, Yellow, (Gelb) und Black (Schwarz) bzw. Kontrast.
(Da der Buchstabe B bereits für Blue (Blau) verwendet wird, steht K für Black.
Siehe auch: RGB, RASTER, Vergleich CMYK - RGB

 

D

 

DIN-FORMATE

DRUCKFARBE: Aus den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz werden Farben gemischt. Da diese vier Farben aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften nur einen bestimmten Farbbereich abdecken, kann es sinnvoll sein, eine oder mehrere zusätzliche Farben zu verwenden, um exakte Ergebnisse zu erzielen.
Siehe auch: SCHMUCKFARBE, CMYK, --Vergleich zwischen CMYK (Druck) und RGB (Bildschirm)--

 

E

 

EPS: Encapsulatet Postscript. EPS ist ein Grafikformat, dass u. a. Bilder, Grafiken und Texte beinhalten kann. Im Level 3 können Transparenzen und Verläufe gespeichert werden. Dieser Level kann jedoch noch nicht von allen Programmen verarbeitet werden.
EPS ist immer noch der sicherste Weg, um Bilder mit einem Pfad freizustellen (einen Teil des Hintergrunds transparent zu stellen).

F

 

FARBMODUS: Unter Farbmodus versteht man die Anzahl der Farben, die digital gespeichert werden können. Jede Anzeige und jeder Ausdruck basiert auf Farbmodi. Im Internet und Office-Bereich wird vorwiegend 24-Bit-RGB eingesetzt. Sie beziehen sich auf alle zu druckenden Elemente (Bild, Grafik, Text).
2 Bit ergeben 2 Farben, wobei ein Bit Null und das andere 1 ist. Im allgemeinen sind 2-Bit-Daten Schwarz-Weiß, können aber in vielen Programmen eingefärbt werden.
8 Bit ergeben 82 Farben, also 256. Meistens wird dieser Farbmodus für Graustufen eingesetzt.
24 Bit sind eigentlich drei 8-Bit-Dateien mit zusätzlichen Farbinformationen. In der Regel wird dieser Modus mit RGB eingesetzt, also jeweils einem 8-Bit-Kanal für Rot, Grün und Blau.
32 Bit ergeben CMYK-Dateien, wie sie in der Druckbranche gebräuchlich sind. Die Umrechnung von RGB- oder Lab-Dateien in CMYK ist aufwendig und Abhängig von technischen Vorraussetzungen sowie dem zu bedruckenden Medium.

Bildformate, Farbmodi und Auflösung im Offsetdruck: (DPI-Werte bei 1:1-Wiedergabe)

TIFF:

Strich, Schwarz-Weiß (2 bit)

Richtwert für den Offsetdruck 600 bis 800 dpi.

TIFF, JPEG:

Graustufen (8 bit)

Richtwert für den Offsetdruck 250 - 300 dpi, im Internet als JPEG mit 72 dpi.

TIFF, JPEG:

CMYK (32 bit)

Richtwert für den Offsetdruck 300 - 350 dpi.

EPS (DCS):

Mehrkanal, Duplex, Triplex (8 bit pro Kanal)

Richtwert für den Offsetdruck 300 - 350 dpi.

Weitere Farbmodi:

Internet: PNG, GIF, JPEG:

RGB (24 bit)

für den Offsetdruck nicht geeignet.

PNG:

LAB (24 bit)

für den Offsetdruck nicht geeignet.

PNG, GIF:

Palette, 256 Farben (2-8 bit)

für den Offsetdruck nicht geeignet.

FILE SERVER: Der Zentralcomputer in einem Netzwerk. Er verwaltet die Festplatte, die Programme und die Peripheriegeräte.

FONT: Bezeichnung für eine Datei, die einen Zeichensatz festlegt - üblicherweise ist das eine Schriftart.
Siehe auch: POSTSCRIPT FONT, TRUE TYPE FONT

FTP: File Transport Protokoll. Wird zur Übertragung von Dateien in Netzwerken eingesetzt, insebesondere im Internet, z. B. zum Bereitstellen eines Internetangebotes über HTTP.

FREISTELLEN: Hintergrund eines Bildmotives entfernen.

G

 

GIF: Grafic Interchange Format. GIF ist ein spezielles Pixelbild-Format für das Internet. Es kann mit 2-256 frei definierten Farben gespeichert werden. Eine Farbe kann als transparent ausgewählt werden. Animierte GIF-Bilder sind Bildfolgen, bei denen mehrere Einstellungen möglich sind. Zusatzinformationen und Auflösungsdaten werden nicht gespeichert.

H

 

HTML: Hyper Text Markup Language; Dokumentenformat des World Wide Web, das für den Datenaustausch das in der Adresse ersichtliche Hyper Text Transfer Protocol (http) verwendet. Die Grundlage für eine HTML-Datei bildet eine Textdatei nach internationalen Normen.

HEXADEZIMAL: Um möglichst wenig Zeichen zu verbrauchen, wurde im Computerbereich das auf 16 basierende Hexadezimal-Zahlensystem eingefürt. Es werden die Zahlen von 0 bis F verwendet. Bekannt ist dieses Zahlensystem von Farbangaben auf Internetseiten, bei der eine jeweils zweistellige Zahl für die Farben Rot, und Blau angegeben wird. Beispiel: #FF0000 ist Rot 256, Grün 0 und Blau 0.
Siehe auch: RGB

 

I

 

I/O: Abkürzung für Input/Output (Eingabe/Ausgabe).

ISDN: Abkürzung für Integrated Services Digital Network. Darunter versteht man ein digitales, breitbandiges Netzwerk, das viele Informationen gleichzeitig übertragen kann.
ISDN wird u.a. zur Datenübertragung von Computer zu Computer verwendet.

 

J

 

JPEG: Joint Photographic Expert Group. Bildformat mit einstellbarer Kompression. Bei der Kompression werden die Daten verändert, so dass Bildfehler auftreten können. JPEG kann im Offsetdruck verwendet werden, wenn eine geringe Kompression, das Format Baseline und 8-Bit-Graustufen oder 32-Bit-CMYK eingestellt sind. Nicht jedes Programm, dass JPEG verarbeitet, kann die Auflösungsdaten verarbeiten.

 

K

 

KALIBRIERUNG ist das Abstimmen von Farben auf Bildschirmen, in der Ausgabe in der Druckvorstufe (Druckplatten) an der Druckmaschine.

KONVERTIEREN: In der EDV wird unter diesem Begriff das Umsetzen von Dateien in eine andere Form verstanden. Eine Konvertierung kann nötig sein, wenn Daten zwischen unterschiedlichen Rechnertypen ausgetauscht werden sollen. Zum Konvertieren werden spezielle Konvertierungsprogramme verwendet.
Siehe auch: PDF

 

L

 

LAN: Abkürzung für Lokal Area Network. Bezeichnung für ein lokales und nicht öffentliches Netzwerk, das benachbarte Computer miteinander verbindet, zum Beispiel in einer Firma. Dient dazu, Daten schneller auszutauschen und teure Peripheriegeräte effektiver zu nutzen.

LCD: Abkürzung für Liquid Crystal Display (Anzeige mit Flüssigkristallen). Wird viel bei Laptops verwendet, braucht eine Beleuchtung, damit die Anzeige bei wenig Licht zu erkennen ist. Bei seitlichem Einblick schwer zu erkennen. Wegen des bisher geringeren Farbumfangs von LCD-Bildschirmen werden im grafischen Gewerbe herkömmliche Bildschirme bevorzugt.

LEONARDO PRO:
Programm zum Übertragen von Daten über Telefon. Leonardo wird vorwiegend auf Macintosh-Rechner eingesetzt. Siehe auch: ISDN

LOCHMASKE: Die Lochmaske sorgt bei Farbmonitoren dafür, dass jeder der drei Elektronenstrahlen nur die für ihn bestimmten Farbpunkte trifft. Für jeden Bildpunkt muss mindestens ein Punkt der Lochmaske zur Verfügung stehen. Die Lochmaske bestimmt also die Auflösung des Monitors.

LPI: Lines per Inch (Linien pro Zoll). Anzahl von Rasterpunkten nacheinander pro Zoll (25,4 mm). Bei 150 LPI also 60 LPCM (gerundet).
Siehe auch: AUFLÖSUNG, RASTER

 

M

 

MACRO: Funktionsfolge in einem Programm, die in Textform vorliegt. Häufig werden Macros als Funktionsfolge aufgenommen. Die bekannteste Macro-Programmier-Sprache ist Visual-Basic in Form von VB-Script.

MFM: Abkürzung für Modified Frequency Modulation. Ein Aufzeichnungsverfahren bei Festplatten, das allerdings mit dem zur Verfügung stehenden Speicherraum ziemlich unökonomisch umgeht.

N

   Numerierungsformat: Numerisches, römisches oder alphabetisches Seitennummerierungssystem (z. B.: 1, 2, 3; i, ii, iii, oder a, b, c).

O

 

OCR: Abkürzung für Optical Character Recognition (Optische Buchstaben-Erkennung). Entsprechende Software wird mit einem Scanner mitgeliefert.

 

P

 

PDF: Das Portable Document Format ist eine Entwicklung für druckfähige Dokumente, um sie auf andere Computer-Systeme zu übertragen, ohne Verluste in der Gestaltung zu erhalten. Unterstützt werden Windows, Macintosh, auch Linux, UNIX-Systeme und andere.

PIXEL-GRAFIK: Beschreibung von Objekten durch Punktreihen. Die Informationen werden in einem Punktraster niedergelegt. Pixel-Grafiken erzeugen beim Vergrößern von Kurven treppenartige Strukturen und wirken dann ausgefranst.
Siehe auch: ANTI ALIASING

PLATTENBELICHTUNG:

POSTKARTE

POSTSCRIPT: Programmiersprache, mit deren Hilfe das Aussehen von vollständigen Seiten sowie zusätzliche Druckinformationen beschrieben werden können - egal, ob sie Text oder Grafik enthalten.

POSTSCRIPT FONT: Dieser Schriften-Dateityp wird am häufigsten in der Druckbranche verwendet. Es gibt Windows- und Macinthosh-Schriften, die ohne Umwandlung nicht miteinander kompatibel sind.
Siehe auch: TRUE TYPE FONT

PROSPEKT

Q

  Quelldokument: Das Dokument, aus dem sie seiten oder Objekte in ein anderes Dokument, das sog. Zieldokument, kopieren.

R

 

RAM: Abkürzung für Random Acces Memory, das bedeutet Speicher mit wahlfreiem Zugriff, wobei unter wahlfrei zu verstehen ist, daß man die Wahl hat, ob man Daten in den Speicher schreiben oder Daten aus dem Speicher lesen will. Beides ist möglich. Arbeitsspeicher sind RAMs.
Siehe auch: ROM.

RASTER: In der Druckbranche ist ein Raster die Ausgabe von Flächen über Bildpunkte, die Informationen druckend (dunkel) / nicht druckend (hell) enthalten. Das Auge wird getäuscht, kleine Bildpunkte erscheinen als Flächen mit verschiedenen Helligkeitswerten.
Mit einer Fläche von 16 x 16 Pixeln (Punkten) können Abstufungen von 0 (nicht druckend) bis 16, also 256 druckenden Pixeln erstellt werden. Drucktechnisch können im allgemeinen Flächen von 2% bis 98% abgestuft dargestellt werden.
Es gibt verschiedene Rastertypen. Siehe auch: LPI

RASTERBILDSCHIRM: Bildröhre mit Lochmaske.

RGB: Das Rot-Grün-Blau-Farbmodell setzt sich aus Lichtfarben zusammen. Gemeinsam ergeben diese Farben weißes Licht. Das RGB-Farbmodell wird unter anderem in Bildschirmen verwendet. Für viele farbige Dokumente wie für Office oder Internet genügt dieses Farbmodell.
Siehe auch CMYK, HEXADEZIMAL

RIP: Raster Image Processor. Berechnet aus Druckdateien die Rasterung für die Ausgabe auf Film oder Druckplatten.

ROM: Abkürzung für Read Only Memory. Speicher, der nur gelesesen und nicht beschrieben werden kann, wie z. B. eine CD-ROM
Siehe auch: ROM

 

S

 

SCHMUCKFARBE: Druckfarben, die als zusätzliche Farbe gedruckt werden. Schmuckfarben werden vor allem dann eingesetzt, wenn bestimmte Farbtöne mit der CMYK-Farbpalette nicht erreicht werden können.
Siehe auch: DRUCKFARBE, CMYK

SERVER: Der Zentralcomputer in einem Netzwerk. Er verwaltet die Festplatte, die Programme und die Peripheriegeräte.

CSS: Cascading Style Sheet. Mit CSS werden auf HTML basierende Seiten gestaltet. Styles können aus einer externen Datei eingebunden werden, wodurch die Gestaltung eines Interangebots vereinfacht wird.

SWF: Shockwave Flash. Dateiformat für interaktive Animation im Internet.

 

T

 

TASTENKÜRZEL: Tastenkombinationen, um Arbeitsabläufe zu beschleunigen. Meistens werden die Strg-, Alt- oder Apfel-Tasten in Kombination mit Zeichentasten verwendet. Bei modernen Programmen können Tastenkombinationen frei vergeben werden.

TIFF: Tagget Image File Format. Standartformat für Pixel-Bilder. TIFF beherrscht diverse Farbmodi, kann mehrere Kanäle, Auflösung, Pfade, Hilfslinien und Zusatzinformationen speichern. Komprimiert werden können TIFF-Bilder verlustfrei mit dem LZW-Kompressionsverfahren.

TRUE TYPE FONT: Dieser Schriften-Dateityp wird am häufigesten auf Windows-PCs verwendet. Er ist im allgemeinen für die Belichtung nicht geeignet. Es gibt Windows- und Macinthosh-Schriften, die ohne Umwandlung nicht miteinander kompatibel sind.
Siehe auch POSTSCRIPT FONT

TROMMELBELICHTER

 

U

 

UMFLIESSEN: Text um einem Grafikobjekt oder Bild fließen lassen.

ÜBERFÜLLUNG: Leichte Überlappung, die helle Flächen entlang der Objektkanten aufgrund falscher Ausrichtung oder Bewegung beim Drucken verhindert

V

 

VEKTORGRAFIK: Mit Vektorgrafik-Elementen werden Flächen, Verläufe und Linien dargestellt. Durch Punkte und die Richtung der von ihnen ausgehenden Linien werden Formen erstellt. Vorteile sind kleine Dateigrößen bei flächigen Motiven und Vergrößerung ohne den bei Pixelbildern auftretenden Treppeneffekt.

W

  WERKZEUGPALETTE: Verschiebare Palette mit Werkzeugen zur Objekterstellung und Funktionsausführung.

WYSIWYG: Akronym für "What You See Is What You Get". Bildschirmanzeige, die das aussehen der fertig gedruckten Seite genau wiedergibt.

XYZ

  XTensions: Software-Module, die die Funktionalität von QuarkXPress erweitern.

Zieldokument: Dokument, in das Objekte oder Seiten aus einem anderen Dokument hineinkopiert werden.